Unsere Ernährung hat einen großen Einfluss auf das Klima. Der KlimaTeller macht diesen Zusammenhang verständlich und zeigt, wie klimafreundliche Essensentscheidungen im Alltag gelingen können. Er bietet eine einfache Orientierung, schafft Transparenz und hilft, Treibhausgasemissionen zu reduzieren. So verbindet der KlimaTeller Klimaschutz mit bewusster, gesunder Ernährung.
Der KlimaTeller ist ein anschauliches Modell für eine klimabewusste Ernährung. Er zeigt, wie eine Mahlzeit zusammengestellt werden kann, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren. Dabei werden Lebensmittel nach ihrem Einfluss auf das Klima eingeordnet – von besonders klimafreundlich bis klimaschädlich.
Grundlage des KlimaTellers ist die Betrachtung des gesamten Lebenszyklus von Lebensmitteln: vom Anbau über Verarbeitung und Transport bis hin zur Lagerung. Pflanzliche Produkte verursachen dabei in der Regel deutlich weniger Emissionen als tierische Lebensmittel.
Gerichte werden als KlimaTeller ausgezeichnet, wenn pflanzliche Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Getreide und Hülsenfrüchte den größten Platz auf dem Teller einnehmen. Tierische Produkte werden in geringeren Mengen empfohlen, während besonders klimaschädliche Lebensmittel, wie zum Beispiel Rindfleisch, nur selten oder gar nicht auf dem Teller landen sollten.
Der KlimaTeller verfolgt mehrere Ziele:
Der KlimaTeller ermöglicht es, durch eine klimabewusste Ernährung einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Der KlimaTeller basiert auf der Messung von Treibhausgasemissionen, die bei der Herstellung von Lebensmitteln entstehen. Ziel ist es, diese Emissionen sichtbar zu machen und eine einfache Orientierung für klimafreundliche Mahlzeiten zu geben.
Messung der Klimawirkung
Die Klimawirkung von Lebensmitteln wird in der Regel als CO2-Äquivalente (CO2e) angegeben. Dabei werden alle relevanten Treibhausgase, wie Kohlendioxid, Methan und Lachgas berücksichtigt und auf eine gemeinsame Maßeinheit umgerechnet.
In die Berechnung fließen verschiedene Faktoren ein:
Einteilung und Label
Auf Grundlage der berechneten Emissionen werden Lebensmittel oder Mahlzeiten in Klimakategorien eingeteilt. Diese Einteilung erfolgt mithilfe eines Ampelsystems und wird über Fußabdrücke oder einer farblichen Kennzeichnung dargestellt, zum Beispiel:
Diese Umweltscores machen auf einen Blick sichtbar, wie klimafreundlich ein Gericht ist. So können Gäste informierte Entscheidungen treffen, ohne sich mit komplexen Zahlen beschäftigen zu müssen.
Die Abteilung Hochschulgastronomie des Studierendenwerks Gießen ist telefonisch montags bis donnerstags von 9.00 bis 15.00 Uhr zu erreichen, freitags von 9.00 bis 14.30 Uhr.
Die Abteilung Hochschulgastronomie des Studierendenwerks Gießen ist telefonisch montags bis donnerstags von 9.00 bis 15.00 Uhr zu erreichen, freitags von 9.00 bis 14.30 Uhr.