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19. August 2025

Konsumententest in der Mensa HS Fulda: nachhaltige Produktentwicklung im Praxistest

Am Montag konnten die Gäste der Mensa Hochschule Fulda „Kräuterbällchen von der Erbse und Ackerbohne auf mediterraner Gemüsesauce mit Langkornreis“ probieren.
Am Montag konnten die Gäste der Mensa Hochschule Fulda „Kräuterbällchen von der Erbse und Ackerbohne auf mediterraner Gemüsesauce mit Langkornreis“ probieren.
Am Mittwoch gab es „Zwiebel-Senf-Medaillons von der Erbse und Ackerbohne mit Spitzkohl-Möhrengemüse und Linguine“ – auch wenn die Medaillons aus produktionstechnischen Gründen Bällchen waren.
Am Mittwoch gab es „Zwiebel-Senf-Medaillons von der Erbse und Ackerbohne mit Spitzkohl-Möhrengemüse und Linguine“ – auch wenn die Medaillons aus produktionstechnischen Gründen Bällchen waren.

Am 11. und 13. August hatten Studierende, Mitarbeitende und Gäste der Mensa Hochschule Fulda die Gelegenheit, innovative und pflanzenbasierte Gerichte zu probieren. Im Rahmen des Projekts Wertschöpfungskette Erbse Bohne (WKErBo) des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) und der Hochschule Fulda wurden Prototypen aus Erbsen und Ackerbohnen auf den Teller gebracht.

Das Ziel des Projekts ist der Aufbau einer regionalen Bio-Wertschöpfungskette für Erbsen und Ackerbohnen – vom heimischen Acker bis in die Großküchen und die Gastronomie. Damit sollen heimische Proteine gestärkt, Importe reduziert und gleichzeitig klimaschonende und gesunde Alternativen für die Gemeinschaftsverpflegung entwickelt werden. Die Produktentwicklung ist bereits so weit fortgeschritten, dass erste Prototypen in der Praxis getestet werden konnten. Neben der Mensa Hochschule Fulda fanden Verkostungen auch in Kindergärten und einem Seniorenzentrum statt. In der Mensa standen zwei Gerichte auf dem Speiseplan:

  • „Kräuterbällchen von der Erbse und Ackerbohne auf mediterraner Gemüsesauce mit Langkornreis“
  • „Zwiebel-Senf-Medaillons von der Erbse und Ackerbohne mit Spitzkohl-Möhrengemüse und Linguine“.

In der Mensa Hochschule Fulda gaben die Gäste ihr Urteil zu Geschmack, Konsistenz und weiteren Aspekten in einem Fragebogen ab. Das Ziel bestand darin, herauszufinden, wie die Produkte ankommen und wo Verbesserungsbedarf besteht.

Frank Vogel, Betriebsleiter der Mensa Hochschule Fulda, betonte die Bedeutung des Projektes: „Pflanzenbasierte Gerichte sind bei unseren Gästen stark nachgefragt. Die Hälfte der ausgegebenen Mittagessen ist vegan-vegetarisch. Unsere Kundenzufriedenheitsumfrage aus dem Jahr 2023 hat gezeigt: Zwei Drittel unserer Gäste legen Wert auf eine stärker pflanzenbasierte Ernährung: 29 Prozent sind Flexitarier, 21 Prozent der Befragten essen vegetarisch und 8 Prozent vegan. Aus diesem Grund setzen wir im Studierendenwerk bewusst auf nachhaltige Produkte.“

Die Kooperation zwischen der Hochschule Fulda, dem FiBL und dem Studierendenwerk Gießen zeigt, wie Forschung, Praxis und Nachhaltigkeit gemeinsam umgesetzt werden können.

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