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25. Februar 2026

Rettet die Knolle!

Bundesweite Initiative der Studierendenwerke gegen Lebensmittelverschwendung – Gießen, Friedberg und Fulda sind dabei

Mit der bundesweiten Initiative „Rettet die Knolle!“ setzen 30 Studierendenwerke im ersten Halbjahr 2026 gemeinsam ein starkes Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung und für regionale Landwirtschaft. Auch das Studierendenwerk Gießen beteiligt sich mit seinen Mensen in Gießen, Friedberg und Fulda aktiv an der Kampagne.

Zum Hintergrund: Im Jahr 2025 gab es in vielen Regionen eine besonders gute Kartoffelernte – eigentlich eine erfreuliche Nachricht. Jedoch konnten Markt und Nachfrage die großen Mengen nicht vollständig aufnehmen: Lager wurden schnell voll, Preise gerieten unter Druck und nicht alle Kartoffeln konnten als Lebensmittel verkauft werden. Dadurch wurden überschüssige Mengen teilweise energetisch verwertet oder blieben unverkäuflich, obwohl sie grundsätzlich für den Verzehr geeignet waren. Die Initiative „Rettet die Knolle!“ setzt genau hier an: Die Studierendenwerke rücken die Kartoffel als Lebensmittel noch mehr in den Fokus, nutzen vorhandene regionale Lebensmittelpotenziale und übernehmen so gemeinsam Verantwortung.

Hessens Landwirtschaftsminister Ingmar Jung betont: „Unsere Landwirtinnen und Landwirte leisten tagtäglich harte Arbeit, um hochwertige regionale Produkte für uns zu erzeugen. Es darf nicht sein, dass ihre Kartoffeln in Biogasanlagen landen und nicht auf unseren Tellern. Die Aktion ‚Rettet die Knolle!‘ macht den Wert unserer heimischen Lebensmittel deutlich und sichert regionale Wertschöpfung. Gerne habe ich dafür die Schirmherrschaft übernommen.“

Die vom Studierendenwerk Frankfurt ins Leben gerufene Initiative unterstützt die teilnehmenden Studierendenwerke mit einem einheitlichen Design und Auftreten.
Die vom Studierendenwerk Frankfurt ins Leben gerufene Initiative unterstützt die teilnehmenden Studierendenwerke mit einem einheitlichen Design und Auftreten.

Wie relevant die Kartoffel bereits heute in der Hochschulgastronomie ist, zeigt ein Blick auf die Zahlen des Studierendenwerks Gießen: Im Jahr 2025 wurden in den Mensen und warmverpflegten Cafeterien insgesamt rund 121 Tonnen Kartoffeln und Kartoffelprodukte eingesetzt. Diese Menge entspricht in etwa 25 ausgewachsenen Elefanten.

Die Betriebsleiter der Mensen werden nun noch einmal alle Kartoffelrezepte in den Blick nehmen, beliebte Gerichte ab März verstärkt anbieten, aber auch prüfen, welche weiteren attraktiven Kartoffelgerichte sie systematisch in die Speisepläne integrieren können. Neben klassischen Ofen- und Pfannengerichten stehen dabei auch vegetarische und vegane Mahlzeiten im Fokus, die Genuss, Saisonalität und Nachhaltigkeit verbinden. Als regional verfügbares Grundnahrungsmittel mit günstiger CO₂-Bilanz hilft die Kartoffel dem Studierendenwerk und seinen Gästen zudem dabei, einen konkreten Beitrag zu einer ressourcenschonenden Ernährung zu leisten.

Welche Kartoffelgerichte es wann wo gibt, ist in den Speiseplänen online nachzulesen: https://www.stwgi.de/speiseplaene. Weitere Informationen zur Kampagne sind hier zu finden: www.rettetdieknolle.de.

Mit der Initiative „Rettet die Knolle!“ setzt das Studierendenwerk Gießen gemeinsam mit 30 Studierendenwerken bundesweit ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung.
Mit der Initiative „Rettet die Knolle!“ setzt das Studierendenwerk Gießen gemeinsam mit 30 Studierendenwerken bundesweit ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung.
Presse-Material zum Download:

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