Contrast
19. Februar 2026

Veränderungen bei Angebot und Preisen

Studierendenwerk muss aus wirtschaftlichen Gründen Anpassungen vornehmen

Allgemeine Preis- und Energiekostensteigerungen am Markt, Personalkostensteigerungen und teils nur geringe Gästezahlen sind Gründe für die Veränderungen, die das Studierendenwerk Gießen in den nächsten Wochen und Monaten im gastronomischen Angebot vornehmen muss. Neben steigenden Preisen erwarten die Gäste teilweise auch Veränderungen beim Angebot einzelner Einrichtungen. „Unser Ziel bleibt weiterhin, Studierende gut und günstig zu verpflegen“, erläutert Geschäftsführer Gero Lottermann. „Dafür müssen wir uns auf unsere Kernleistungen konzentrieren und vor allem die Mensen an allen drei Hochschulstandorten zukunftsfähig aufstellen. Dazu gehört auch eine gesicherte Finanzierung. Die wirtschaftliche Lage zwingt uns dazu, Anpassungen vorzunehmen.“

Konkret bedeutet das Folgendes: Die Tour des Pausen-CamBus, der während der Conronapandemie eingeführt wurde, wird zum 22. Februar 2026 eingestellt. Betroffen hiervon sind der Campus Veterinärmedizin und das Biomedizinische Forschungszentrum Seltersberg (BFS) der Justus-Liebig-Universität Gießen. Das Angebot der Cafeteria BioMediCa am BFS bleibt im Umfang wie bisher bestehen. 
Veränderungen gibt es auch in der Mensa Otto-Behaghel-Straße in Gießen, der größten Mensa des Studierendenwerks. Während der vorlesungsfreien Zeit bleibt die Mensa samstags künftig geschlossen. Um vor allem diejenigen mit Speisen und Getränken zu versorgen, die samstags die Universitätsbibliothek besuchen, wird das Studierendenwerk dort ab dem 28. Februar 2026 von 11.30 bis 13.30 Uhr mit dem Pausen-CamBus vertreten sein – seine Haltestelle befindet sich wenige Meter von der UB entfernt vor dem Haupteingang des Phil I, Haus A. Neben einem kleinen Backwaren- und Getränkesortiment gibt es hier auch warmes Mittagessen. Die Gäste können die Sitzplätze in der Kaffeebar cUBar mitbenutzen. Zur Vorlesungszeit im Sommersemester öffnet die Mensa OBS dann samstags wieder regulär. 

„Leider kommen wir neben den strukturellen Veränderungen auch um Preisanpassungen nicht herum“, kündigt Guido Wolf, Leiter der Hochschulgastronomie im Studierendenwerk, an. Um Studierende so wenig wie möglich zu belasten, sollen die Preissteigerungen „so moderat wie es nur irgend geht“ ausfallen, so Wolf weiter. Gemäß Beschluss des Verwaltungsrates steigen die Verkaufspreise an allen Hochschulstandorten ab dem 1. März 2026 pauschal um drei Prozent, gerundet auf volle 5 bzw. bei Hauptgerichten auf die nächsten 10 Cent. Alle Verkaufspreise werden auf Basis der Wareneinsatzkosten kalkuliert.
Verändern werden sich teilweise auch die Preise von zugekauften Snacks und Getränken – diese wurden in den vergangenen Wochen erneut überprüft. „Die Preissteigerungen des Handels können wir nicht selbst kompensieren und müssen sie daher an unsere Gäste weitergeben. Faire Preise sind uns wichtig. Das bedeutet - wie bisher schon – auch: Immer dann, wenn Handelspreise sinken, passen wir unsere Preise auch nach unten an“, so Wolf weiter. Beispiele für Senkungen sind das Schinken-Käse-Croissant, das von derzeit 1 Euro auf 90 Cent sinkt und das vegetarische Schnitzelbrötchen, das statt 2,70 Euro künftig 2,25 Euro kostet. Als Beispiele für steigende Preise nennt Wolf die Salatbowl, deren Preis von 3,90 Euro auf 4,05 Euro steigt, sowie die Dessertpreise, die um jeweils 5 Cent steigen – je nach Sorte gibt es Pudding, Cremes und Co. dann für 85 Cent bzw. 1,45 Euro. Das günstigste Pasta-Gericht kostet künftig 10 Cent mehr und damit 2,50 Euro.  

Um die Kosten insgesamt im Rahmen zu halten, gibt es bei den Heißgetränken und den Produkten aus Lebensmittel-Automaten einen kleinen Aufschub: Da die Kaffeemaschinen und Automaten im Laufe des Sommersemesters ohnehin auf ein neues System umgestellt werden, wartet das Studierendenwerk diese Umrüstung ab. Die Preissteigerungen des Handels beispielsweise bei Kaffee und Milch greifen somit erst dann. 
Alle Preise sind vor Ort in den Einrichtungen ausgelobt. Auch in den Speiseplänen auf der Website sind sie jederzeit abrufbar: https://www.stwgi.de/speiseplaene. 

Bitte beachten Sie: In unserer ursprünglichen Meldung waren leider zwei falsche Preisangaben für die Salatbowl enthalten. Wir haben diese oben stehend und auch in den Downloads aktualisiert und bitten Sie, das Versehen zu entschuldigen.

Presse-Material zum Download:

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